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Das Zeitalter der Entdeckungen

Description:  Die Renaissance (15./16. Jahrhundert) gilt als das Zeitalter der Entdeckungen...
Author:Barbara Bressler
deutsch
  
ISBN: 0470871555   ISBN: 0470871555   ISBN: 0470871555   ISBN: 0470871555 
 
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Das Zeitalter der Entdeckungen



Die Renaissance (15./16. Jahrhundert) gilt als das Zeitalter der Entdeckungen, Amerika wurde entdeckt, der Seeweg nach Indien gefunden und die Erde wurde umsegelt. Auch früher gab es schon Entdeckungen, so entdeckte schon der Wikinger Leif Eriksson Grönland (1000) und Marco Polo bereiste bereits den Landweg nach Indien und China (13. Jh.).

Voraussetzungen und Motive für Entdeckungsfahrten
  1. wirtschaftliche: Die Europäer wollten Gewürze und andere Waren aus dem Osten.
  2. wissenschaftliche: Die Renaissance gilt als Wiedergeburt der Antike, das Wissen dieser Zeit wurde wiederentdeckt und weiterentwickelt.
  3. technische: Große Fortschritte beim Schiffbau machten nun auch weite Reisen möglich.
  4. politische: Spanien und Portugal erwarteten politische Vorteile durch die Ausweitung ihrer Machtbereiche.
  5. religiöse: Das Christentum sollte verbreitet und der islamische Einfluß im Mittelmeer zurückgedrängt werden.
Prinz Heinrich von Portugal, „Der Seefahrer“ schuf eine wichtige Vorraussetzung für die Entdeckungsfahrten. Er selbst fuhr nie zur See, jedoch gründete er in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts die erste Seefahrerschule Europas in Sagres (Südportugal).
Durch die Entdeckungsfahren setzte sich die Erkenntnis durch, daß die Erde eine Kugel sei. 1492 konstruiert Martin Behaim den erster Erdglobus in Kugelform. Durch weitere naturwissenschaftliche Forschungen wandelte sich das geozentrischen zum heliozentrischen Weltbild. Die Erkenntnis, daß die Erde eine Kugel und ist und sich um die Sonne dreht, entsprach nicht dem christlichen Glauben, die Erde sei eine Scheibe und habe eine besondere Stellung als Mittelpunkt des Universums. Deshalb wurde diese Auffassung von der Kirche heftig verfolgt und bekämpft.

Die Erkundung der afrikanischen Küste
Portugal hatte wirtschaftliche Nachteile, da Waren aus dem Osten nur über arabische Zwischenhändler und über die Mittelmeerländer auf die Iberische Halbinsel gelangten. Dadurch verteuerten sich die Waren natürlich. Um die Zwischenhändler auszuschalten wollte Heinrich der Seefahrer systematisch den afrikanischen Kontinent erkunden. 1434 landeten die Portugiesen als erste Europäer am Kap Bojador. Sie tasteten sich Stück für Stück die afrikanische Küste entlang und erreichten Kap Blanco und Kap Verde. 1441 brachte ein Schiff die ersten Negersklaven nach Europa.

Der Seeweg nach Indien
Bartholomeu Diaz umsegelte 1488 durch Zufall die Südspitze Afrikas und wies den Seeweg nach Indien. Er geriet an der Westküste Afrikas in einen Sturm, der ihn weit auf das offene Meer trieb. Als er wieder Land erreichte, hatte er die Südspitze Afrikas umsegelt. Er nannte das Kap „Kap der Stürme“, es wurde später von König Johann II auf „Kap der Guten Hoffnung“ umgetauft.
1497 machte sich der Portugiese Vasco da Gama mit vier Schiffen auf die Reise. Er segelte in weitem Bogen über das offene Meer bis zum Kap der Guten Hoffnung und entging so den tückischen Stürmen und Strömungen entlang der westafrikanischen Küste. Nach der Umsegelung Afrikas fuhr Vasco da Gama weiter entlang der ostafrikanischen Küste. 1498 landeten die Portugiesen an der Westküste Indiens. Die dort ansässigen arabischen Kaufleute waren den Neuankömmlingen gegenüber feindlich gesinnt und die Abwicklung der Handelsgeschäfte war schwierig.
  
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